Die Erwartungen, die wir in Tahiti gesetzt haben, wurden definitiv nicht erfüllt. Tahiti ist nicht das Paradies, dass man sich vorstellt.
Einmal das Gute an der Insel: Tahitis Landschaft und Flora, sowie das Meer sind wunderschön. Es gibt grüne Dschungelberge (über 2000m hoch), alles blüht in den tollsten Farben und das Meer ist so klar, dass man die buntesten Fische mit freiem Auge sieht.
Tja und es gibt auch Nachteile. Die erste Überraschung hatte Tahiti für uns am Flughafen bereit – die Taxifahrt kostete uns 100 USD, wobei wir schon von 150 USD runterhandeln mussten. Diese negative Erfahrung hat sich leider fortgesetzt – Tahiti ist sauteuer! Mindestens so teuer wie Paris! Man fragt sich aber die meiste Zeit, wofür man den hohen Preis zahlt. Papeete zum Beispiel ist eine der uncharmantesten, schlampigsten und lieblosesten Städte, die wir je gesehen haben. Leider setzt sich das auf der Insel fort. Die meiste Zeit glaubt man sich eher in einem Slum in Indien, als in der Südsee zu befinden.
Zu unserem Erstaunen sind auch die Einheimischen hier vergleichbar freundlich wie die Franzosen in Frankreich!
Aber das Gute an der Sache ist, wir haben wieder mal nette Menschen kennen gelernt und Nachmittage sowie Abende plaudernd und Bier trinkend gemütlich verbracht. Liebe Grüsse nach Tokio an Sina und Roman and greetings to Finnland Jessie and Eloisa!!!
Das Tahiti keine tollen Strände bietet, haben wir gewusst, aber leider kann man sich auch sonst nix anschauen. Trotz teuerem Leihauto (Tagespreis ist für das kleinste Auto so hoch wie der 10m lange Camper in Alaska) sieht man nix, weil angeschrieben oder beschrieben ist hier gar nichts und die richtige Straße zu finden Glückssache. Findet man dann die Straße zum Aussichtspunkt, landet man ziemlich sicher an einer Mülldeponie.
Also, nach Tahiti zu fliegen können wir keinem empfehlen, weil gibt es genug und die meisten viel billiger als Tahiti bzw. zumindest ihr Geld wert. Tahiti ohne den Einfluss von Menschen bzw. besser organisiert und touristisch aufbereitet wäre der Inseltraum, den man sich vorstellt.
Wir sind daher nicht traurig, dass wir nun schon in Chile angekommen sind. Nachdem wir die Wartezeit am Flughafen mit ein paar Bierchen und unseren finnischen Freunden Jessie und Eloisa überbrückt haben, hatten wir einen tollen Flug mit Zwischenstop auf der Osterinsel und sind gestern Abend in Santiago de Chile angekommen. Nach einem tollen Abendessen und gutem Wein werden wir heute die Stadt unsicher machen, bevor es weiter Richtung Süden geht.
Greetings to Finnland - Jessie and Eloisa thanks for the great time and we hope to meet again!




